14. Okt 2000 – 6. Nov 2000

Vorbereitung
Die Buchungen machte wir wieder wie bei unsere ersten Reise. Dadurch, dass wir wesentlich länger in Südafrika waren, konnten wir unsere Ost – West – Ausdehnung vergrößern. Die Orte Hermanus und Plettenberg Bay wurden noch durch Giant’s Castle ergänzt. Durch unsere Erfahrungen der ersten Reise konnten wir nun die Planung natürlich noch präziser machen.
14. Okt
Um 04:30 Uhr starteten wir nach Düsseldorf. Der Flug ging über Zürich und Johannesburg nach Cape Town. In Johannesburg ging alles sehr sehr gelassen vor sich, so dass wir bei der Einwanderung fast zu lange warten mussten, denn wir hatten ja die Zeit unseres Weiterflugs im Kopf. Laufenden Schrittes stürmten wir dann schließlich durch den ganzen Flughafen zu einem Schalter, dessen Computer nicht funktionierte. Das Flugzeug wartete aber geduldig, wir waren nicht die einzigen die dort ausharren mussten. Schon, jetzt gerade mal 1 Stunde in unserem Urlaubsland, fielen die deutschen (selbst müssen wir uns da ganz weit distanzieren) wieder äußerst unangenehm auf. Die mit dem augenscheinlich
dicksten Konto, benahmen sich albern wie Kinder. Man muss sich schämen und traut sich nicht, sich als Deutscher zu verraten. Schließlich kamen wir gegen 23.00Uhr in Cape Town an. Wir hatten uns von Deutschland aus einen Transfer in der Stadt gebucht. Der Fahrer war mehr als freundlich und hilfsbereit. Die erste Nacht verbrachten im Hotel. Wir waren froh, wieder hier zu sein.
15. Okt
Nach einem fabelhaften Frühstück eierten wir durch Cape Town, um unser Fahrzeug ab zu holen. Die Fahrt nach Hermanus war nichts ungewöhnliches mehr, an den Linksverkehr brauchten wir uns nun nicht mehr gewöhnen. Wir hatten in Hermanus exakt die gleiche Wohnung bekommen. Wir waren zu Hause. Gleich machten wir die Terrassentür auf und packten unser Gepäck aus. Von draußen drangen eigenartige,
unbekannte Geräusche herein. Als ich ins Wohnzimmer ging um der Sache auf den Grund zu gehen, sah ich einen, unseren ersten Wal. Ungläubig rannten wir zum Wasser. Sie waren alle so nah, dass man sie fast hätte streicheln können. Später machten wir unseren ersten Einkauf, leider bekommt man am Sonntag kein Wein.
16. Okt
Morgens war kein einziger Wal zu sehen, also fuhren wir nach Cape Town. Der botanische Garten ist einzigartig. Später aßen wir in V&A Waterfront etwas mexikanisches. Nach einigem rumschlendern fuhren wir über eine sehr schöne Nebenstrecke, am Wasser entlang, zurück nach Hermanus. Aus der Küche heraus konnte ich in weiter Ferne eine Wal springen sehen. Genauso wie man es aus dem Fernsehen kennt, nur eben jetzt live. Wir nahmen unser Fernglas mit und erhielten einzigartige Eindrücke von den Tieren. Das Kochen musste jetzt noch lange warten. Es war noch besser als gestern.
17. Okt
Gegen 08.00Uhr starteten wir die Vier – Pässe – Tour durch das Weinland. Die Landschaften verwöhnten uns mal wieder mit ihren Schönheiten. Abends genossen wir einfach nur das Sein. Strand, Bier, Strand, Bier, Strand, usw.
18. Okt
Auch auf diese Reise wollte wir nach De Hoope fahren. Zu der Zeit sollen die Wale garantiert sein. Tatsächlich, wir beobachteten mehrere Wale, wie sie da so langsam im Wasser trieben. Diesmal konnten wir nicht so dicht dabei sein, hatten aber einen sehr schönen Überblick.
19. Okt
Der Cliff Path stand heute auf dem Plan. Es war leider sehr ungemütlich, dass wir fast, hätten wir nicht in der Ferne wieder einen Wal gesehen, wieder umgekehrt wären.
20. Okt
Heute waren wir früh los in Richtung Kaphalbinsel. Wir besuchten wieder die Pinguine in Simon’s Town und ruhten ein wenig dort am Strand. Später fuhren wir dann wieder zur Waterfront. Hier aßen wir wieder lecker, schauten uns einen Film im Kino an. Der Tag war wieder perfekt. Abends überkam uns leider der Frust, denn wir hatten unsere Heimat gefunden, wussten aber, dass wir wieder abreisen werden.
21. Okt
Wieder machten wir ein Pässetour. Wir landeten das erste Mal in Stellenbosh. Es ist wirklich nett dort, viele kleine Straßenkaffees, gelegen in sehr schöner Landschaft.
22. Okt
Wir musste unbedingt noch ein mal nach Stellenbosh fahren. Es werden viele Immobilien angeboten, hier könnte man sich wohl leicht zu hause fühlen. Würden wir uns mal in diese Gegend nieder lassen, wird es
bestimmt Stellenbosh sein. Unsere Fahrt führte uns wieder nach Cape Town. Wir schauten uns einen fantastischen Film im Imax – Kino an.
23. Okt
Es ging weiter nach Plettenberg Bay. Nach schon gewohnt langer Fahrt, trafen wir wieder in der bekannten Anlage ein. Hier trafen wir den typischen deutschen Südafrika – Urlauber. Der wird mir einem Bus von
Attraktion zu Attraktion geschleppt. Hat dann ein paar Minuten Zeit für seine Fotos und fährt dann weiter. Oh man, zum Glück haben wir noch nie eine solche Pauschalreise gebucht. Es lies sich diesmal nicht umgehen, uns mit denen zu unterhalten. Erstaunlicher Weise glauben die einen einzigartigen Urlaub zu machen, die Träumer. Wir waren eigentlich überrascht, dass wir auch hier Wale sehen konnten. Die und die Delfine zauberten für uns eine tolle Vorstellung.
24. Okt
Es regnete schon als wir wach wurden und das änderte sich erst am Abend. Daher machten wir heute nicht aufregendes. Wir bummelten ein bisschen durch Knysna und machten uns im wesentlich in unsere Wohnung gemütlich.
25. Okt
Von Plettenberg Bay aus kann man sehr schöne Rundtouren machen. Man fährt einfach nur so durch die schönsten Landschaften. Wir entdeckten den Ort Prince Alfred. Überall drum herum sah es eher karg aus. Der Ort aber war sehr schön grün. Wir fuhren heute 7 Stunden rum, hatte sich aber gelohnt.
26. Okt
Es war mal wieder Extrem – Touring angesagt. Um 05:30 Uhr starteten wir nach Shamwari. Wir sahen mal im Fernsehen einen Bericht von diesem privaten Game – Reserve. Wir erlebten den bis heute tollsten Tag in Südafrika. Obwohl der Zutritt uns ziemlich teuer erschien, sahen wir viele viele viele Tiere. Der Besuch ist ein muss!
27. Okt
Im November fiel uns Nature’s Valley als eine Naturoase auf. Wir musste da noch mal hin, und schauten, ob es Sinn machen würde, hier eine Wohnung zu besitzen. Die Fahrt führte uns dann weiter nach Tsitsikamma, wieder gingen wir den Otter – Trail bis zum Wasserfall, wo wir uns genüsslich ein Bier schlabberten. Abends in Plettenberg Bay besuchten wir wieder unsere Wale.
28. Okt
Wir fuhren heute ein bisschen an der Gardenroute entlang. George muss man nicht unbedingt besuchen. Die Orte sind alle ziemlich extrem auf den Tourismus ausgelegt, die Überwältigung hält sich für uns daher eher in grenzen.
29. Okt
Trotz unbeständigem Wetter machten wir uns im Nature’s Valley zu einer Wanderung auf. Hier ist es ausgesprochen grün, man ist der Natur ziemlich nahe, leider auch den kleinen Krabbeltieren, die man lieber nicht auf der Kleidung haben sollte. Es war trotzdem eine schöne Wanderung.
30. Okt
Abreisetag in Plettenberg Bay. Wir fuhren 740km durch die Transkei bis nach Umtata. Die Landschaften sind atemberaubend. Man sollte in Südafrika keine Innlandsflug machen, da man viel zu viel verpassen
würde.
31. Okt
Heute waren wir endlich in Giant’s Castle angekommen. Das Wetter ist leider nicht so, wie man es sich wünschen würde. Wir wohnen in einer Hütte, die ziemlich spartanisch ausgestattet ist. Es ist kalt und wir
bekamen das Feuer nicht richtig an. Später war die Luft in unserer Hütte durch das Feuer so schlecht, das man nicht schlafen konnte.
1. Nov
Das Wetter war mittelmäßig, trotzdem machten wir unsere erste Wanderung. Die Landschaft hier übertrifft wohl alles. Mittags fuhren wir dann Einkaufen. Wir stellten fest, dass hier wohl der Arsch der Welt sein
muss, den wir musste 100km fahren um einen kleinen Supermarkt zu finden. In dem Park hätten wir zwar auch Sachen einkaufen können, aber eben nur das Nötigste. Glücklicher Weise hatten wir Spielkarten dabei. Man kann hier die Natur genießen und wandern, mehr wohl nicht.
2. Nov
Das Wetter war klasse. Wir schlossen, zum Royal Natal N. P. zu fahren. Dort angekommen verschlechterte sich das Wetter dramatisch. Wir wanderten aber trotzdem los. Die Wetterlage spitzte sich aber zu, das
wir beschlossen wieder um zu kehren. Es zeigte sich als sehr weise Entscheidung. Der Wetterumschwung beschleunigte sich dramatisch. Im Gebirge sollte man eben kein Risiko eingehen. Wir konnten allerdings
kein Verständnis für diejenigen aufbringen, die weiter ins Gebirge wanderten, Idioten, denn die Blitze zuckten überall und an bekam auch Einschläge mit.
3. Nov
Wie stellten fest, das sich die Wolken hier, wo wir wohnen sammelten. 5 Kilometer weiter Richtung Parkausgang war das Wetter immer wesentlich besser. Wir fuhren also raus nach Weenen. Ein Park in dem viele Tiere angesiedelt wurden. Wir waren überrascht, dass der Park so klasse war, da wir eigentlich noch nichts von ihm gehört hatten. Giraffen direkt vor unserem Auto, Rhinos in nicht weiter Entfernung. Ein sehr schöner Park
4. Nov
Ein weitere Wandertag. Die Gegend hier ist fürs wandern ausgesprochen gut geeignet. Fast den ganzen Tag wanderten wir hier durchs Gelände. Abends waren wir k. o.
5. Nov
Heute war unser Heimreisetag. Wir packten unsere sieben Sachen, konnten aber nicht, ohne noch ein mal in Weenen die Tiere zu beobachten, bis nach Johannesburg fahren. Der Flieger ging um 23.00 Uhr Richtung Deutschland.
6. Nov
Um 13.10 Uhr waren wir wieder auf deutschem Boden. Wir fuhren 6.850 Km durch Südafrika
Nachbetrachtung
Alleine das Beobachten der Wale vom Festland aus ist schon faszinierend. Man muss nicht umständlich mit Booten zu den Tieren fahren. Shamwari und Weenen sind absolut lohnenswerte Ziele. Wir werden
dort bestimmt noch öfters mal vorbei schauen. Die Überlandfahrt hat sich als Lohnenswert erwiesen, da die Landschaft ziemlich interessant ist. Der Weg ist aber ein langer. Giant’s Castle war von der Landschaft
her sehr schön, die Unterkunft hingegen bescheiden. Die Häuser konnten prinzipiell nicht abgeschlossen werden (inzwischen können die Unterkünfte verschlossen werden). Da macht man sich schon so seine Gedanken um sein ganzes teures Equipment, dass man dabei hat. Trotz aller Beteuerungen sind dann auch noch meiner Wanderschuhe gestohlen worden, zum Glück nicht mehr. Zudem liegen die Hütten direkt vor den Bergen, so dass zu vermuten ist, dass man häufig mit schlechtem Wetter rechnen muss. Insgesamt gesehen kann man dort aber hervorragend die Natur genießen.
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