RSS
 

Posts Tagged ‘Namibia’

Namibia Mrz ‘03

28 Mrz


1. Mrz 2003 – 23. Mrz 2003

Vorbereitung

Zwischendurch hatten wir mal darüber nachgedacht nach Kenia zu fahren. Letztendlich entschieden wir uns doch wieder für Südafrika/Namibia. Diesmal aber sollte unsere Reise auch nach Namibia gehen. Die Vorbereitung für diese Reise lief ziemlich perfekt. Ilona arbeitet alle Reiseführer durch und ich recherchierte im Internet. Wieder buchten wir nur das Auto in unserem Reisebüro. Einen Flug fanden wir im Internet. Diesmal wollten wir unsere Route flexibel lassen und buchten daher nur die Unterkünfte
in Etosha. Geplant war eine Route von Kapstadt direkt nach Etosha und langsam wieder zurück nach Kapstadt

Samstag 01.03

Morgens frühstückten wir erst einmal bei Mc ??. Dann ging es nach DUS. Zum ersten Mal haben wir einen direkten Flug erwischt, toll. Wie es bei LTU so üblich ist, sind wir um Mitternacht in CPT angekommen. Die
schlechten Erfahrungen, die wir nun schon mehrmals mit LTU gemacht hatten, haben sich auf diesem Flug nicht bestätigt. Der Service war ausgezeichnet, nur der Sitzabstand ist nach wie vor nur für 10jährige
geeignet. Nachdem wir das Auto übernommen und inspiziert haben sind wir nach Kapstadt gefahren und haben uns ein Hotel gesucht.

Sonntag 02.03.

So, nun geht die Fahrerei los. Das erste Ziel Springbock, haben wir nach 620 km erreicht. Wir haben uns dann nur noch von der Fahrerei erholt und entspannt.

Montag 03.03.

Wir sind weiter 690km bis nach Mariental gefahren. Unterwegs gab es nichts. Damit meine ich nicht das wir nichts gesehen haben, nein hier ist nichts außer Endlosigkeit.

Dienstag 04.03.

Wir haben es bis nach Tsumeb (730km) geschafft, weiter als wir eigentlich wollten. Wir kommen uns vor, als ob wir im Allgäu eine Unterkunft bezogen hätte, man spricht deutsch. Morgen erreichen wir endlich Etosha.

Mittwoch 05.03.

Nach 110km waren wir am Gate und nach 150km in Namutoni. Nach dem Auspacken machten wir die Runde nördlich und abends versuchten wir unser Glück am Wasserloch. Hier in Etosha ist es wirklich toll.

Donnerstag 06.03.

Noch vor Sonnenaufgang sind sind wir zum Wasserloch gegangen, konnten aber leider nichts entdecken. Sobald das Gate geöffnet wurde sind wir auf Pirschfahrt gegangen. Die Bereich weiter westlich war tierleer,
außer 2 Rhinos. Rund um Namutoni und nördlich hingegen kann man zahllose und verschieden Tiere sehen. Die erste große Runde war am frühen Nachmittag beendet. Nach einer kleinen Pause starteten wir erneut nördlich. Kurz vor dem Gewitter waren die Farben von allem einfach toll.

Freitag 07.03.

Auf dem Weg nach Halali, wollte Ilona unbedingt, dass wir ein Wasserloch besuchen an dem wir schon so oft vorbei fuhren und kein einziges Tier sahen. Ilona sei dank, wir beobachteten bestimmt zweit Stunden lang fünf Löwen. Die waren so dicht. Einer ging sogar in 5 m Abstand an unserem Auto vorbei. Je näher wir dann Halali kamen umso weniger Tiere waren zusehen.

Samstag 08.03.

Rund um Halali gab es nichts aufregendes. Aber wir entdeckten Bruno. Geschickt stellte wir unser Auto. Bruno kam genau in unsere Richtung und blieb dann wenige Meter von uns entfernt in einem kleinen Wasserloch stehen und beschmierte sich mit Matsch. Eine ganze Stunde lang standen wir da und beobachteten Bruno. In unserem Fahrzeug hatten wir inzwischen 57 °C. Ach so, Bruno ist ein Elefant. Obwohl wir eine Selfcatering -Unterkunft gebucht hatten, waren keine Töpfe vorhanden. Also habe ich
zwei Konservendosen gekauft und in denen gekocht.

Sonntag 09.03.

Gestern Abend haben wir mal eine Liste von den Tieren gemacht, die wir gesehen haben. Diese Liste ist echt lang geworden, so lang, dass ich sie hier nicht aufschreibe. Heute sind wir nach Okaukuejo gefahren. Auf dem Weg hierher konnten wir beobachten, wie ein Rhino einige Zebras gejagt hat. Nach dem wir unsere Wohnung bezogen haben, machten wir die erste Runde nach Norden. Ganz oben haben wir eine riiiiiesengrooooße Herde Zebras gesehen. Nach eine kurzen Mittagspause haben wir noch einmal alle
nördlichen Wege gemacht. Nachdem wir um Halali enttäuscht wurden, wurden wir hier wieder voll und ganz entschädigt. Die Wege hier sind ganz schön lang, wir hatten sogar sehr große Sorge, nicht rechtzeitig wieder ins Camp zu kommen. Abends kreuzten noch zwei Rhinos an dem Wasserloch auf. Alles war ruhig und ich hatte wohl zu viele Zwiebeln gegessen.

Montag 10.03.

Auf der morgendlichen Runde entdeckten wir einen Löwen auf der Pirsch. Er hatte uns entdeckt und brach seine Jagd ab und wartetet. Dabei waren wir bestimmt 300m entfernt stehen geblieben. Als wir bemerkten, dass er nicht mehr machen würde, solange wir in der Nähe sind, fuhren wir außer Sichtweite und kehrten nach kurzen langsam wieder zurück. Der Löwe machte dann auch weiter. Leider kam dann noch ein anderes Auto. Das wurde ihm dann wohl zu bunt und er haute ganz ab. Wir hatten heute nach
etwas anderes interessantes gesehen. Unmengen von Geiern machten sich über ein totes Zebra her. Nachdem wir eine Runde von ca. 90min gemacht hatten, wollten wir noch einmal zu den Geiern. Aber alles war weg. Wo das Zebra wohl hin war.?

Dienstag 11.03.

Wir machten bei der Anmietung des Autos einen entscheidenden Fehler. Wir hatten nicht kontrolliert, ob wir auch einen Wagenheber und -kreuz an Board hatten. Nun, um jedes Risiko auszuschließen, entschieden wir, die anderen sehenswerten Gegenden NAM’s bei der nächsten Reise zu besuchen. Somit machten wir uns heute wieder auf den Weg nach RSA. Also 930 km waren es bis nach Keetmanshoop, wo wir eine gute Unterkunft fanden.

Mittwoch 12.03.

Weiterfahrt nach Upington. Auch hier ist die Unterkunft gut. Am Nachmittag sind wir nach Augrabies gefahren. Ist zwar nett, aber nachdem man in NAM gewesen ist, ist es doch eher wie eingeschlafene Füße.

Donnerstag 13.03.

Wir haben es geschafft und sind wieder in Plettenberg Bay. Die nächsten Tage werden wir wohl kaum mit dem Auto fahren. Der Weg hier her führte uns durch die große Karoo. Sie hat uns gut gefallen. Obwohl es hier 30 °C sind ist uns kalt, denn in NAM war es wesentlich wärmer. Zunächst sah es so aus, als ob wir in Protea keine Zimmer bekommen würden aber nach dem Hinweis, dass wir 4 Nächte bleiben würden, bekamen wir doch das, was wir wollten.

Freitag 14.03.

Heute wollten wir eine Pässetour machen. Nach 100km aber drehten wir wieder um, weil wir absolut kein Bock auf Autofahren hatten. Wir haben uns an den Strand gesetzt und auf die Begrüßung unserer Delphine
gewartet. 30 haben uns begrüßt.

Samstag 15.03.

Wir fühlten uns so richtig schlapp, waren dann aber doch froh, dass wir nach Tsitsikamma gefahren sind. Hier machten wir wieder das erste Stück des Ottertrail. Auf dem Rückweg kamen wir so eben noch durch eine Stelle durch, die Minuten später überflutet war. Abends gab es dann wieder Straußenfilet.

Sonntag 16.03.

Wir haben immer noch keine große Lust auf das fahren, so kamen wir heute nur bis Oudtshoorn.

Also blieben wir dann wieder in Plettenberg Bay

Montag 17.03.

Wir machten uns heute auf den Weg nach Frenchhoek. Die Landschaft hier unten ist einfach traumhaft. Dadurch war die Fahrt zu Alet sehr schön. Hier in dieser Unterkunft relaxten wir ganz nett am Pool. Ob wir morgen früh wohl wieder Obst erhalten.

Dienstag 18.03.

Es kam heute morgen tatsächlich wieder Obst. Einfach lecker hier. Morgens bummelten wir durch Frenchhoek. Anschließend fanden wir uns bei V&A wieder. Hier sahen wir uns einen Film im Kino an und besorgten uns später neues Kartenmaterial. Die Auswahl ist wesentlich besser als in der BRD.

Mittwoch 19.03.

Heute bummelten wir durch diverse Einkaufszentren und schauten, welche Ausrüstungsgegenstände wir das nächste Mal hier kaufen würden. Ein starkes Unwetter hat uns von der Stromversorgung getrennt. Leider hatte ich gerade begonnen, zu kochen. Manchmal hat man eben Pech.

Donnerstag 20.03.

Die letzten Tage wohnen wir nun in Sommerset West bei einer Bekannten, bei Gudrun. Sie ist mit irgendwelchen Touris unterwegs und lässt uns hier günstig wohnen. Auf unserer heutigen Kaprundfahrt entdeckten wir Kiter, die wir sehr lange beobachteten.

Freitag 21.03.

Für heute planten wir, bei V&A mal so richtig gut Essen zu gehen. Wir suchten uns ein indisches Restaurant aus. Vorher gingen wir aber noch ins Kino. Leider hatten wir nach dem Film kein Hunger und disponierten um. Morgen soll es schlechtes Wetter geben und aus Erfahrung wissen wir, dass westlich das Wetter immer besser wird. Also werden wir morgen mal wieder nach Langebaan fahren und dort wie gewohnt essen.

Samstag 22.03.

Das Wetter war tatsächlich schlecht, also fuhren wir wie geplant nach Langebaan. Dort hatten wir mit dem Wetter richtig Glück, denn es wurde erst wenige Kilometer vorher besser. Das Essen schmeckte natürlich, wie immer, hervorragend. Nachdem wir wieder zurück kamen, haben wir langsam angefangen zu packen.

Sonntag 23.03.

Um 05:30 Uhr sind wir zum Flughafen gefahren. Leider sind wir wieder in Deutschland angekommen. Die nächste Reise wurde aber schon zu planen begonnen.

Nachbetrachtung

Die Reise war sehr gut geplant. Dadurch, dass wir fast keine Reservierungen hatten, konnten wir sie sehr flexibel gestalten. Das nächste Mal werden wir aber bei der Anmietung des Fahrzeuges besser auf die Ausrüstung achten.

Von dieser Reise werden wir lange zehren können.