26. Feb 2001 – 13. Mrz 2001

Vorbereitung
Die Flüge und den Mietwagen buchten wir in unserem Reisebüro, die Unterkünfte buchten direkt über das Internet bei privaten Leuten in Südafrika. Der Urlaub war eher sehr spontan angesetzt, so dass wir keine
weiteren Vorbereitungen trafen.
26.02.2001
Diesmal flogen wir von Frankfurt. Unser Auto ließen wir im Parkhaus stehen. Das kostet zwar etwas extra, man muss aber niemanden bemühen und spart eine Fahrt. Abflug war um 20:20 Uhr.
27.02.2001
Wie landeten gegen 13.00Uhr in Cape Town. Wir machten uns ohne Umwege nach Norden auf in Richtung Citrusdal. Da wir zum ersten Mal die Wohnung direkt buchten, konnten wir uns nicht so sicher sein, ob das alles auch tatsächlich geklappt hat, aber es passte. Erst bekamen wir einen Schreck. Es sah nach einer richtigen Bruchbude aus. Der Schein trog aber gewaltig. Wir bekamen ein kleines, sehr gemütliches Häuschen weit ab von allem. Es war toll gelegen und gehörte zu einer Farm, dessen Besitzer sich hier ein wenig hinzu verdienen wollten. Vor der Tür hatten wir auch so etwas wie einen kleinen Pool. Es war ein so heißer Tag, dass etwas zu unternehmen ausgeschlossen war. Nach dem obligatorischen Ersteinkauf.
machten wir es uns im Pool gemütlich. Wir hatten eine tolle Gegend gefunden, die zum Entspannen nur so einlud.
28.02.2001
Erst ein Mal muss die nähere Umgebung inspiziert werden. Die Cedarberge sind ausgesprochen schön. Diesen Eindruck bekamen wir, obwohl es eigentlich nicht die beste Reisezeit für dieses Gebiet ist. Man
berichtete uns, das der September wohl die schönste Zeit hier sei.
01.03.2001
Eigentlich wollte wir uns heute einen schönen Tag am Meer machen. Leider war dort das Wetter so richtig beschissen. Am Nachmittag waren wir wieder zurück. Hier war es sehr heiß, so dass man keine Lust hat sich zu bewegen. Der Wein und der Pool waren unsere besten Freunde.
02.03.2001
Eine Wanderung erschöpfte uns heute extrem. Wir stiegen hier im Nationalpark zu einem Wasserfall auf. Das raubte all unsere Kräfte. Wir waren froh, als wir uns hier auf dem Land wieder erholen durften.
03.03.2001
Heute verließen wie die Cedarberge wieder. Die Straßen machen manchmal eine Stunde lang keine Kurve, das Land ist so riesig. Wie in der letzten Reise schon vermutet kamen wir in Stellenbosh unter. Wir wohnen bei einer ex – deutschen Familie in einer Einliegerwohnung. Wir dürfen sogar den Pool (15×5m) benutzten. Hier haben wir es wieder sehr gut getroffen.
04.03.2001
Drei Stunden schlenderten wir heute durch Stellenbosh. Diese Stadt ist einfach wunderschön. Man hat hier einfach alles was man zum Glücklichwerden braucht. Den Nachmittag entspannten wir in unser Wohnung
und am Pool
05.03.2001
Wir wiederholen die Fahrt vom letzten Mal durch die Weinregion.
Hier irgendwo muss sich das Paradies befinden. Die Landschaft hat einfach alles. Es ist kaum verwunderlich, dass man sich hier sehr schnell heimisch fühlt.
06.03.2001
Wir waren dieses Jahr noch nicht in Hermanus. Das sollte sich heute ändern. Wir fuhren einfach aufs grade wohl rum und ergötzten uns an der Landschaft. Gegen Mittag trafen wir in Hermanus ein und machten eine
kleine Pause. Später in Stellenbosh machten wir es uns dann noch gemütlich in DiBoard einer kleinen Einkaufsmeile.
07.03.2001
Es tat uns richtig leid, dass wir die netten Leute hier verlassen mussten. In einen großen Bogen fuhren wir nach Cape Town und bezogen dort in Seapoint unser letztes Quartier. Der günstige Preis dieser Unterkunft spiegelte die Wohnung auch gleich wieder, aber es ging. Wir konnten von hier aus zu Fuß zur Waterfront
gelangen, das war uns das Wichtigste.
08.03.2001
Auch in Südafrika gibt es Vergnügungsparks. Wir verbrachten den größten Teil des Tages in Ratanga Junction. Der Park ist gar nicht mal so schlecht. Direkt angrenzend befindet sich ein riesiges Shopping Mal. Es machte Spaß durch die zahllosen Gänge zu schlendern. Den Nachmittag verbrachten wir wieder an der Waterfront.
09.03.2001
Auf diese Reise wollten wir natürlich nicht den Botanischen Garten in Cape Town auslassen. Obwohl er ja sehr schön ist, gibt es besser Zeiten um ihn zu besuchen.
10.03.2001
Wir fanden heute ein Open Air Restaurant. Glücklicher Weise waren wir zur richtigen Zeit da und hatten genügend Geld dabei. Man isst hier Stundenlang so viel man möchte. Es werden ständig neue Leckerein aus Meeresfrüchten serviert. Für umgerechnet 15 €(heute ist es teurer) bekommt man ein fantastisches Essen. Es ist allerdings angebracht, sein Getränke selber mit zu bringen.
11.03.2001
Den letzten Tag verbrachten wir fast ausschließlich an der Waterfront. Warum müssen wir wieder nach Deutschland zurück? Man müsste alles hinter sich lassen können
12.03.2001
Heute war unser Abreisetag. Die letzten Stunden verbrachten wir in diesem Super – Einkauf – Zentrum. Später musste wir dann wirklich zurück fliegen
13.03.2001
Deutschland 08:00 Uhr Regen, Wind, 3 Grad Celsius, eine Strafe
Nachbetrachtung
Wir sind nun schon häufig an die gleichen Stellen gereist, müssen aber sagen, dass es nicht langweilig wurde. Die Cedarberge werden wir bestimmt noch einmal im August / September besuchen. Möglicherweise werden wir dann auch mal versuchen, zu angeln. Dieser Urlaub, ziemlich spontan gemacht, war zum relaxen gedacht. Es hat ausgesprochen gut funktioniert.


machten uns auf den Weg unser Fahrzeug abzuholen. Hoch konzentriert machten wir uns mit unserem Auto auf nach Hermanus. Es dauerte schon eine Weile, bis man sich an den Links-Verkehr gewöhnt hatte. Immer wieder machte man den Scheibenwischern an, obwohl man eigentlich nur mit dem Blinker eine Richtungsänderung andeuten wollte. Wir waren kaum durch Summset West durch, da saßen da einfach ein paar Affen am Straßenrand, ja wir waren wirklich wo ganz anders. Um 09:30Uhr waren wir endlich in unsere Wohnung. Die ganze Anreise dauerte nun 23 Stunden, ganz schön heftig. Die Wohnung befand sich in einem abgeschlossenem und bewachten Bereich. Sie war klasse, groß und alles da, was man benötigt (ist ja eigentlich auch eine 4 Pers Wohnung). Wir waren so dicht am Wasser, dass wir fast dort hinein spucken konnten. Nach einer kleinen Pause mussten wir natürlich erst einmal shopen gehen. Im Ort Hermanus fanden wir einen sehr großen Supermarkt; unkomplizierter Einkauf war gewährleistet. Abends setzten wir uns dann hier auf die Felsen und genossen unseren ersten südafrikanischen Wein während die Sonne langsam im Meer versank.
Wecken 07:30 Uhr; Frühstück, los zu unserem ersten Ausflug. 1. Spot war l’Agolhas (südlichster Punkt Afrikas). Hier konnten wir viele Tiere entdecken, die wir nur aus den heimischen Zoos kannten. Unsere Fahrt führte uns dann weiter nach Arnisten zu einem weißen Strand mit hohen weißen Dünen, postkartenschön. Später machten wir uns dann wieder auf die Rückfahrt. Abends konnten wir uns es natürlich nicht nehmen lassen, wieder an unser Wasser zu gehen.
Heute ging es wieder Richtung Westen. Wir wollten die Kap-Halbinsel erkunden. Unser erstes Ziel war Boulders. Der Ort macht seinem
Namen alle Ehre. Große Felsen liegen hier im seichten Wasser. Zahllose Pinguine laufen, schwimmen und tauchen hier herum. Der Ort ist auch zum Baden sehr gut geeignet. Hier gehen wohl viele Anwohner schwimmen. Weiter ging es dann zum Cape Of Good Hope N. R. Zum erstem mal trafen wir auf diese unangenehme Spezies Tourist. Wir konnten uns aber gut von denen fern halten. Dadurch hatten wir dann auch das alleinige Vergnügen Strauße, Paviane und Antilopen zu sehen. Die Rückfahrt machten wir über den schönen Cheapman’s Peak Drive und durch einige Vororte Cape Towns. Zum ersten Mal sahen wir hier die Brände. In Deutschland wären hunderte panisch umher gelaufen, hier sitzt ein Polizist in seinem Wagen beobachten und läst es einfach brennen.
Ausscheidungen ständig durchfuhren. Der Park besitzt auch weiße und absolut einsame Strände. Hier schwammen wir das erste Mal im indischen Ozean. Wir dachten des Öfteren an die Urlauber auf Mallorca, die sich vor anderen Urlaubern nicht retten konnten. Abends machten wir es uns wieder mit einer Flasche Wein gemütlich. In der Ferne brannte ein Berg, was eigentlich ziemlich interessant aus sah.
Nach der langen Fahrt von gestern wollten wir es heute mal etwas gemütlicher angehen lassen. Im wesentlichen blieben wir in der Umgebung von Hermanus. Im Ort selbst liefen wir bei allen Immobilienmaklern vorbei. Es sieht wohl so aus, als ob wir uns regelrecht in das Land verliebt haben. Nachmittag dachten wir nur noch an einen längeren Aufenthalt in Südafrika nach, wie man so etwas gestalten sollte und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssten. Nachdem wir dabei all unsere Weinreserven verbraucht hatten vielen wir ins Koma.
nach der langen Anfahrt als ziemlich anstrengend, denn gleichzeitig mussten wir uns ja
er letzte Tag vor unserem Abflug. Wir sind heute nicht weit rum gefahren. Im Tstsikamma N. P. entspannten wir noch mal richtig und genossen die großartige Natur. Später versuchten wir etwas zu schlafen, da wir um 22:00 Uhr schon wieder nach Cape Town fuhren.